Freitag, 18. September 2009

Wie immer war die Stimmung wunderbar

Montag, 14. September 2009

Deutschland ist Fußball - Europameisterin 2009

Deutschland ist Europameisterin 2009 Sylvia Rochow für www.aviva-berlin.de

Das seit 26 Partien ungeschlagene DFB-Team triumphierte am 10.09.2009 im Endspiel über England und sichert sich den siebten EM-Titel. Inka Grings wird mit sechs Treffern Torschützenkönigin.


Die deutsche Frauen-Nationalelf hat sich mit einem 6:2-Sieg im Endspiel gegen England den insgesamt siebten EM-Titel (und den sechsten infolge) gesichert. Vor 5.877 ZuschauerInnen stand es im Olympiastadion von Helsinki zur Halbzeit in einer ausgeglichenen und offensiven Partie 2:1.
Bis zum 3:2 konnten die Britinnen die Zwei-Tore-Führungen der Deutschen stets postwendend auf einen Ein-Tore-Abstand verkürzen.

Ein Doppelschlag von Stürmerin Inka Grings zum 4:2 und 5:2 brach jedoch den Bann und entschied das Finale endgültig. Es waren die Turniertreffer fünf und sechs für die Duisburgerin. Sie sicherte sich damit mit der höchsten jemals bei einer Europameisterschaft erzielten Anzahl an Toren die Torjägerinnenkrone.

Das deutsche Nationalteam ist nun seit mittlerweile 26 EM-Spielen ungeschlagen und ging bislang bei allen sieben Finalteilnahmen als Sieger vom Platz.
Die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid gewann in Finnland alle sechs Partien in Vor- und K.O.-Runde und erzielte dabei 21 Tore. Diese lupenreine Bilanz unterstreicht, dass die Mischung zwischen jüngeren und erfahreneren Akteurinnen im DFB-Team offenbar stimmte. Auch den Ausfall von Abwehrroutinierin Ariane Hingst kompensierten die Deutschen. Aufgrund einer Knieverletzung, die sie sich im Viertelfinale gegen Italien zugezogen hatte, musste sich die Berlinerin im Halbfinale und Finale mit der Zuschauerinnenrolle begnügen.

Nach ihrer Ankunft aus Finnland feierten am Donnerstagnachmittag ca. 8.000 begeisterte Fans die Europameisterinnen traditionell auf dem Frankfurter "Römer". Zuvor hatten sich die Spielerinnen ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Die nächste Großveranstaltung im Frauenfußball findet in knapp zwei Jahren in Deutschland statt. Am 26. Juni 2011 wird das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Die deutschen Frauen sind auch hier Titelverteidigerinnen.

Weitere Infos unter: www.dfb.de

Workshop von Veronika Frank Persönliche Kompetenzen als Schlüssel für beruflichen Erfolg

Standortbestimmung. Persönliche Kompetenzen als Schlüssel für beruflichen Erfolg.
Studien haben festgestellt, dass mehr als 70 % aller sozialen Kompetenzen außerhalb des Berufes erworben werden. Wir haben dies zum Anlass genommen, einen Workshop zu entwickeln, in dem die Reflexion des persönlichen Lebensbereiches und der darin erworbenen Kompetenzen in den Mittelpunkt gestellt werden.

In diesem Tagesworkshop stellen wir Ihnen einige Instrumente vor, die Sie dabei unterstützen, Ihre vielfältigen Erfahrungen zu reflektieren und Ihre dabei entwickelten Kompetenzen zu bilanzieren.

In einer Mischung aus fachlichen Inputs, Übungen, Gruppenarbeit und persönlichem Coaching erhalten Sie wertvolle Anregungen für die Erstellung eines persönlichen Kompetenzprofils. Durch die Herausarbeitung Ihrer Stärken und Ressourcen wird der Blick frei für eine Neugestaltung eigener beruflicher Perspektiven.

Termine:
26.09.2009 10:00-18:00 Uhr
21.11.2009 10:00-18:00 Uhr
Investition:
95,00 Euro (inkl. MWSt), einschließlich Kalt und Heißgetränke sowie Gebäck
Teilnehmende:
max. 8 Personen
www.kommunikation-beruf.de

Mittwoch, 9. September 2009

Käthe Kollwitz Preis verliehen

Prof. Ulrike Grossarth ist Preisträgerin des Käthe-Kollwitz-Preises 2009
Iella Peter

Die renommierte Künstlerin und Professorin an der Dresdener Hochschule für Bildende Künste wird für ihr gesamtes bisheriges Schaffen ausgezeichnet. Ihre Werke werden ab dem 06. September 2009...


... bis 18. Oktober 2009 in der Akademie der Künste präsentiert.

Seit 1960, damals noch von der Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik gestiftet, wird jedes Jahr der Käthe-Kollwitz-Preis an bildende KünstlerInnen vergeben, die für ein bestimmtes Werk oder aber ihr Gesamtschaffen geehrt werden. Der auf 12.000 Euro dozierte Preis wird von einer jährlich wechselnden Jury verliehen und geachtete Künstlerinnen wie die Bildhauerin Hede Bühl oder die figurative Malerin Miriam Cahn zählen zu den PreiträgerInnen.

Die Namensgeberin des Preises Käthe Kollwitz, (1867-1945), gehört zu den bekanntesten deutschen KünsterInnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Mitglied in der Künstlerorganisation "Berliner Secession" und arbeitete für die Internationale Arbeiterhilfe. 1919 erhielt sie eine Professur und wurde damit als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

Die diesjährige Preisträgerin Ulrike Grossarth widmet sich in ihren Arbeiten vielfältigen Themen und Fragestellungen. Auf ihrem Tanzstudium beruhend, setzt sie sich bis heute intensiv mit Kulturtechniken auseinander und entwickelte in ihren Seminaren eine Methode, in welcher "die Frage der Bewegung als Prinzip der sich ständig wandelnden Form zentral ist." Ein sogenannter "Bilde-Prozess" soll beginnen, in dem sich das Idealbild des Körpers löst, letztlich verschwindet und den Blick auf die "Präsenz, die Gegenwärtigkeit des eigenen Körpers", Preis gibt. Immer wieder beschäftigt sich Grossarth mit dem Verhältnis von materiellem Umfeld und dem handelnden Menschen und verleiht ihrem Werk in Performances, Installationen, Zeichnungen und Videofilmen Ausdruck.

Anlässlich der Preisverleihung am 06. September um 11:30 Uhr wird vom 06. September bis 18. Oktober 2009 in der Akademie der Künste ihre Ausstellung "Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum" präsentiert. Inspiriert wurde die Künstlerin zu dieser Ausstellung durch das Werk des polnischen Fotografen Stefan Kielsznia. Er hat in einer einzigartigen Sammlung von Fotos die jüdische Geschichte Lublins festgehalten. 1938, als hätte er geahnt, dass diese Welt nicht mehr lange existieren würde, fotografierte er Leben und Alltag im jüdischen Viertel. 150 seiner 600 Fotos haben die Jahre überdauert und werden derzeit in dem Museum "Brama Grodzka - Teatr NN" in Lublin ausgestellt.

Ulrike Grossarth setzt sich seit Jahren mit der jüdischen Geschichte auseinander und erfuhr von Kielsznias Werk auf einer ihrer vielen Osteuropa-Reisen. Die Schwarz-Weiß Fotografien nutzte die Künstlerin als Ausgangsmaterial, um diese dann zu abstrahieren und manchmal die Fotomotive durch Farbunterlegungen wieder sichtbar zu machen. Die Ausstellung "Szeroka 28. Ein Erinnerungsraum" wird die historischen Originale zusammen mit Grossarths neu entstandenen Bildnissen zeigen.

Zur Preisträgerin: Ulrike Grossarth wurde 1952 in Oberhausen geboren und studierte Tanz an der Else-Lang-Schule in Köln und an der Folkwang Hochschule in Essen. Seit 1998 hat Grossarth eine Professur für "Übergreifendes künstlerisches Arbeiten" an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1997 war sie mit ihrer Arbeit "BAU I" auf der bekannten Kunstausstellung "Documenta X" vertreten.


Veranstaltungstipp auf AVIVA-Berlin:
Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum.Eine Ausstellung von Ulrike Grossarth vom 06. September bis 18. Oktober 2009 in der Akademie der Künste.
Weitere Infos finden Sie unter:
www.ulrikegrossarth.de
www.adk.de