Donnerstag, 4. März 2010

Angebot

Liebe Feinkost-Freundinnen , der Frühling steht vor der Tür, und der März ist sowieso DER Frauenmonat. Entsprechend stelle ich, wie in jedem Jahr, mein Programm zusammen, biete unterhaltsames Erzähltheater zwischen "Kaffeeklatsch und Mocca Mekka", "Kleider, Schneider, Spinnerinnen" oder eben "Weibsbilder - Spiegel, Spott und Übermut", aber auch musikalisch-literarische Porträts: "Warum lacht die Mona Lisa?" nach Tucholsky-Texten oder "Lieder für Liebende" nach Texten der Berlin-jüdischen Dichterin Mascha Kaléko. Sie finden alle Detailinformationen zu den Programmen auf www.cathalin.de
Überblick:
05.03. Von Kaffeeklatsch bis Mocca Mekka in Basel
10.03. Kleider, Schneider, Spinnerinnen in Basel
12.03. Weibsbilder - Spiegel, Spott und Übermut in Berlin (www.galerie-spandow.de)
20.03. Warum lacht die Mona Lisa? in Userin /MV
(www.kulturstall-userin.de)
21.03. Von Kaffeeklatsch bis Mocca Mekka in Halberstadt
Alle Details auf www.cathalin.de

4. Brandenburger Frauenveranstaltungen

Montag 8.März 19:00 Uhr Potsdamer Gleichstellungsbeauftragte lädt zum Internationalen Frauentag
Unter dem Motto "Wir unternehmen was - weiblich wirtschaften und solidarisch handeln" findet die Potsdamer Frauentagsfeier statt. Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters Jann Jakobs und einem Vortrag von Deborah Ruggieri von attac zum Thema "Eine andere Wirtschaft ist möglich!" wird die als Schauspielerin und Kabarettistin bekannte Maren Kroymann mit der Jo-Roloff-Band ihr Programm "Gebrauchte Lieder" aufführen. Anschließend laden die Jakuzzi-Sisters im Foyer zum Tanz. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Sabina Scheuerer, lädt alle Interessierten herzlich zur Veranstaltung ein. Karten zum Preis von 9 Euro sind im Nikolaisaal und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich Veranstaltungsort: Nikolaisaal Wilhelm-Staab-Straße 10/11 14467 Potsdam
Wir unternehmen was – weiblich wirtschaften und solidarisch handeln
Auftaktveranstaltung der 20. Brandenburgischen Frauenwoche
Termin: 5. März 2010, 10.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: LINDNER Congress Hotel Cottbus, Berliner Platz, 03046 Cottbus
Am 5. März 2010 wird die 20. Brandenburgische Frauenwoche unter dem Motto „Wir unternehmen was – weiblich wirtschaften und solidarisch handeln“ mit der landesweiten Auftaktveranstaltung in Cottbus eröffnet.
Programm der Brandenburgischen Frauenwoche
http://www.frauenrat-brandenburg.de/seiten/frauenwoche.htm

Erinnerung: 8.März

nach der Versendung der Einladung zum nächsten Salon gestern, möchte ich auch noch einmal an die
1. Einladung zur zentralen Frauentagsveranstaltung erinnern.
Harald Wolf verleiht Berliner Frauenpreis 2010
an unsere „Feinkostfreundin“, Managerin, Mutter, Berlinerin, internationalen Vernetzerin und sozial und global engagierte Bürgerin Anke Domscheit !

Zeit: 8. März 2010, 18:00 Uhr
Ort: Schloss Charlottenburg Spandauer Damm 10 14059 Berlin

Die Laudatio hält Bascha Mika, die musikalische Begleitung übernimmt das Trio Muzet Royale mit erstklassiger Musik – Kerstin und ich schätzen das Ensemble sehr! Auch sehr zu empfehlen: Die Sonderausstellung Luise – Leben und Mythos der Königin im Schloss Charlottenburg steht vor Beginn der Preisverleihung Interessierten offen – kostenfrei – und das sollte frau sich, wenn schon einmal vor Ort, nicht entgehen lassen!

Geschichte des Frauentages / von der Frauenvertreterin von SenGUV



Zu den ersten nationalen Frauentagen wurde in Europa und USA bereits 1894 aufgerufen.
Aus dem  Kampf zehntausender Arbeiterinnen für  Brot und bessere Lebensbedingungen und dem Kampf für das Wahlrecht der Frauen und der festen Überzeugung gemeinsam mehr erreichen zu können, wurde 1921 von Frauen der 8. März zum Internationalen Frauentag weltweit ausgerufen. 1977 folgte die Anerkennung dieses Tages durch die UN.
Es war ein weiter Weg bis dorthin.

Gesichert ist, dass Clara Zetkin * auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz im August 1910 die Einführung eines Internationalen Frauentages vorschlug, ohne ein bestimmtes Datum dafür zu favorisieren. Der Frauentag sollte jedes Jahr in jedem Land stattfinden und der weltweiten Frauensolidarität dienen und den Forderungen nach allgemeinem Wahlrecht Nachdruck verleihen. Die Frauenkonferenz stimmte zu.
Auf der 2. Internationalen Konferenz Kommunistischer Frauen 1921 wurde schließlich, ebenfalls durch Anregung von Clara Zetkin, der 8. März als gemeinsamer Frauentag durch Beschluss festgelegt.

Warum ausgerechnet der 8. März zum Internationalen Frauentag auserkoren wurde, ist bis heute umstritten. Es gab drei lokale Ereignisse, die jeweils an einem 8.März stattfanden und an denen maßgeblich Frauen beteiligt waren.

8.03.1857
Über 10000 Textilarbeiterinnen in New York traten in den Streik gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit – der Auftakt für weitere Streiks in der Tabak- und Textilindustrie.

8.03.1908
Es streikten Textilarbeiterinnen in New York. Aufseher schlossen die revoltierenden Arbeiterinnen in der Fabrik ein, um eine Solidarisierung zu verhindern. Dort brach plötzlich ein Feuer aus und 129 Frauen kamen in den Flammen um.

8.03.1917(gregorianischer Kalender)
am 23.02.1917 (julianischer, russischer Kalender) gingen tausende russische Frauen, die unter dem Kriegselend litten, in St. Petersburg für Brot und Frieden auf die Straße. Aus einer „Hungerrevolte“ wurde der Beginn der „Februarrevolution“.

Historikerinnen gehen davon aus, dass es der Aufstand der russischen Frauen in St. Peterburg war, der Clara Zetkin dieses Datum auswählen ließ, welches dann von der Konferenz bestätigt wurde.

Wie auf der ganzen Welt wurde der Frauentag in Deutschland ebenfalls genutzt um Forderungen der Frauen nach Gleichberechtigung durchzusetzen und der frühen kämpferischen Frauen zu gedenken - bis 1933.

Die  nationalsozialistische Regierung verbot den Frauentag und führte stattdessen den Muttertag**  als offiziellen Feiertag ein.  Es entsprach dem nationalsozialistischen Frauenideal, die Frau als Mutter besonders zu ehren. Frauen als Kämpferinnen für ihre eigenen Rechte anzuerkennen, widerstrebte dieser Ideologie.
Den Internationalen Frauentag gab es bis 1945 in Deutschland nun nicht mehr.


1946 wurde der Frauentag in der sowjetischen Zone wieder eingeführt. In der DDR wurde er am 8. März wieder regelmäßig mit vielen Aktionen für und mit Frauen gefeiert.

In der Bundesrepublik Deutschland ging die Bedeutung des 8. März allmählich verloren, es wurde ihm kaum Beachtung geschenkt. Erst Anfang der 1970’er Jahre mit dem Einsetzen der neuen Frauenbewegung in Westdeutschland, erinnerte man sich wieder an den Frauentag und nutzte ihn, um die Menschenrechte für alle und die gesellschaftliche Anerkennung von Frauen einzufordern.

Im Dezember 1977 beschloss die Generalversammlung der UN das Datum 8.März als International Women’s Day anzuerkennen, um weltweit an den historischen und aktuellen Kampf für die Verbesserung von Lebensbedingungen von Frauen zu erinnern. Seitdem wird dieser Tag jedes Jahr unter ein neues Motto gestellt. 2010 gilt das Motto:

Equal Rights, equal opportunities, progress for all
(Gleiche Rechte – gleiche Möglichkeiten – Fortschritt für alle)


Der „8. März“ ist inzwischen als Internationaler Frauentag in vielen Ländern fest verankert und wird mit Veranstaltungen weltweit begangen. In Ländern wie z. B. Angola, China, Nepal, Laos, Russland oder der Ukraine, um nur einige zu nennen, ist der 8. März  ein gesetzlicher Feiertag.





F. Troost-Bugdoll






Quellen:
Brigitta Bader-Zaar: Internationaler Frauentag 2002(4): Mythen und Fakten zum Ursprung. Online
Thomson Reuters: International Women’s Day. Online
Wikipedia: Internationaler Frauentag. Online

Montag, 1. März 2010

Festeveranstaltung zum Frauentag am 10.März in Köpenick

10:00 Uhr Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag im Stadttheater Coepenick
Begrüßung: Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeisterin, Christiane Hartmann-Kraatz, Gleichstellungsbeauftragte
Frau Klose Hecht, 1. Vorsitzende des Business and Professional Women Club Berlin e.V. (BPW) berichtet zum Equal Pay Day, einem Tag, an dem es viele Aktionen gibt, weil Frauen international immer noch weniger verdienen als Männer. Dr. Ursula Schröter, Stellvertretende Vorsitzende des Demokratischen Frauenbundes, spricht zum Thema "Frauen in Ost und West – 20 Jahre friedliche Revolution". Die anschließende Diskussion wird moderiert von Heike Liebrenz, Leiterin des Kietz-Klub Köpenick und Sprecherin des Mädchenarbeitskreises. Für die künstlerische Umrahmung des Nachmittags sorgt das Stadttheater Coepenick.
Süßes und Deftiges kann zu kleinen Preisen gekauft werden.
Eintritt frei Veranstaltungsort: Stadttheater Coepenick  Friedrichshagener Str. 9 12555 Berlin