Freitag, 16. Januar 2009

Neujahrsempfang der ÜPFI

Einladung zum Neujahrsempfang

am Mittwoch, dem 11. Februar 2009, von 18.00 – 21.00 Uhr im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Unterstützerinnen,
wie in jedem Jahr sind Sie herzlich zur Teilnahme an unserem traditionellen NEUJAHRSEMPFANG der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen eingeladen. Wir sind dankbar, dass wir den Empfang wieder im Abgeordnetenhaus von Berlin durchführen können und freuen uns darauf, mit Ihnen das Neue Jahr zu begrüßen.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir ein weiteres Jahr erfolgreicher überparteilicher und generationsübergreifender Zusammenarbeit zwischen Frauen aus dem Bundestag, dem Berliner Abgeordnetenhaus, aus Gewerkschaften, Hochschulen, der Wissenschaft, den Medien, der Wirtschaft, aus Frauenprojekten, aus Betrieben sowie aus sonstigen Bereichen des Öffentlichen Lebens feiern, netzwerken und Ihnen berichten über unsere Planungen für das Jahr 2009, für die wir um Ihre Unterstützung bitten. (Für diejenigen, die zum ersten Mal teilnehmen und mehr über uns wissen wollen, empfehlen wir einen Blick in unsere Website http://www.berlin-stadtderfrauen.de).

Wir freuen uns, dass Martina Michels, Mitglied des Präsidiums des Abgeordnetenhauses von Berlin und langjährige Unterstützerin der Arbeit der Überparteilichen Fraueninitiative, uns als Gastgeberin begrüßen wird.

Ehrengast und Festrednerin unseres Neujahrsempfanges ist 2009 – 20 Jahre nach dem Fall der Mauer in Berlin – Staatssekr. a. D. Prof. Dr. Hildegard Nickel, Humboldt-Universität, vielen von uns vertraut und geschätzt wegen ihres frauen- und gender-politischen Engagements und Autorin zahlreicher bekannter Veröffentlichungen. Auf ihre persönlichen Erfahrungen im Zusammenwachsen Deutschlands sind wir gespannt.

Als musikalischen Höhepunkt unseres Empfanges hören wir in diesem Jahr die Musikerinnen von muzetRoyal Tangos, Musetten, Zigeunerweisen.

Für Ihr leibliches Wohl werden wir mit Getränken und Häppchen sorgen.

Teilnahmegebühr: 10 € (5 € ermäßigt) für den Empfang und - gerne auch mehr – für unsere weitere Arbeit. Auf Wunsch erhalten Sie an der Anmeldung eine Bescheinigung über die Zahlung der Einlassgebühr.

Damit wir einen ungefähren Überblick über die voraussichtliche Teilnehmerinnenzahl haben, bitten wir um Online-Anmeldung. Auch Gäste können Sie gerne anmelden – bitte auch einzeln über die Online-Anmeldung – sie sind uns ebenfalls herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Sie und auf das Netzwerken!

Mit herzlichem Gruß Ihre







Carola v. Braun

Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen

Vorstandssprecherin

Frauentagsveranstaltungen

FRAUENTAGSBUFFET
am 5. März im Café Seidenfaden

Als Einstimmung auf den Internationalen Frauentag gibt es schon am Donnerstag, den 5. März 2009 ab 12:00 Uhr im Café Seidenfaden ein großes FRAUENTAGSBUFFET, Lunch mit leckeren Salaten, Suppe, köstlichen Hauptgerichten und zum Abschluss einer süßen Sünde. All you can eat für nur 7,50 €, Getränke extra.

Catering Café Seidenfaden
FrauSuchtZukunft
Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen e.V.
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
fon: +4930/ 285 99 451
fax: +4930/ 282 86 65
www.frausuchtzukunft.de

Tip für heute abend

Einseitige Spitze

Wenn die deutsche Wirtschaftselite Fehlentscheidungen trifft

Von Gaby Mayr

Managerschelte ist eine beliebte Gepflogenheit in Deutschland. Aber unter den Effizienzrezepten, die Wirtschaftstheoretiker und -journalisten in rauen Mengen darbieten, verschwindet ein Vorschlag, wenn er denn auftaucht, umgehend: Die Spitzenbesetzung der Unternehmen zu quotieren - oder eben freiwillig mit mehr Frauen zu bestücken.

Nicht, weil die per se die besseren Menschen seien - und etwa beliebte Männergeschäftsrunden in Bordellen arg erschwerten - sondern weil ihre spezielle Erfahrung die männliche Sicht ergänzen, geraderücken kann. Bei der Entwicklung anwenderfreundlicher Spitzentechnologie ebenso wie bei der Motivierung von Eltern, Müttern wie Vätern, in der Belegschaft

Qualifiziert genug sind die junge Frauen inzwischen längst, was ihnen fehlt, sind weibliche Netzwerke, die sie an die Spitze ziehen. In Deutschland entstehen gerade die ersten zarten Fäden. Kaum drei Prozent der Führungspositionen in der Wirtschaft sind weiblich besetzt. Drei Vorreiterinnen berichten aus ihrem Alltag.





Hier der link zur sendungsankündigung:



http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/882637/



einen download kann man jetzt schon lesen unter

http://www.dradio.de/download/96404/

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Mitmachen...jetzt

Frauen an die Spitze der EU - Females in Front
Christiane Krämer

Damit Spitzenpositionen in der EU zukünftig mit Frauen besetzt werden, gründete sich die europäische Bürgerinitiative "Females in Front": Eine Million Stimmen werden gebraucht: Voten Sie mit!


Die Europäische Union hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in den römischen Verträgen bereits 1957 auf die Fahne geschrieben und ist seitdem ein wichtiger Motor für ihre Umsetzung in den Mitgliedsländern.
In allen Gremien der EU sind Frauen jedoch unterrepräsentiert – ganz besonders aber auf Führungsebene. Neun der siebenundzwanzig KommissarInnen der Union sind Frauen. Im Europa-Parlament liegt der Männeranteil bei 69 Prozent, in der Geschichte der EU hat es noch nie eine Kommissionspräsidentin gegeben.

Seit 50 Jahren immer die gleichen Bilder

Auf den "Familienfotos" der Gipfeltreffen der europäischen Repräsentanten, wo sich ältere Männer händeschüttelnd ablichten lassen, wird dieses Ungleichgewicht besonders verbildlicht. Aus diesen Männergruppen formieren sich oftmals informell und in intransparenten Verfahren die zukünftigen Verantwortungsträger der EU, wie die schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström kritiserte. Sie befürchtet, dass auch bei den aktuellen Vergaben keine Frauen unter den Führungspersonen sein werden - was kein gutes Bild für Europa abgibt.
Während einerseits die politische Richtung und das Herkunftsland Kriterium zur Auswahl der wichtigsten Führungspersönlichkeiten wird, bleibt man dem Geschlecht als Kategorie gegenüber nicht nur indifferent, sondern blind.
Dabei gäbe es genügend gleichqualifizierte und kompetente Frauen für die zu besetzenden Ämter, wie beispielsweise die frühere irische Präsidentin Mary Robinson, oder die finnische Staatschefin Tarja Halonen.

250 Millionen Frauen in der EU. Und nicht eine einzige gut genug?

Dieser fehlenden Repräsentation von Frauen wollen führende EU-PolitikerInnen wie die Europaabgeordneten Christel Schaldemose und Lissy Gröner nun etwas entgegensetzen: sie gründeten angesichts der bevorstehenden Wahlen der EU-Chefposten eine Initiative, um Gleichstellung bereits bei der Nominierung für die Spitzenämter einzufordern.

Mindestens eine Frau soll als führende Vertreterin des Rates, des Europaparlaments, der Kommission, sowie der Außen- und Sicherheitspolitik benannt und gewählt werden. Zur Durchsetzung dieses Ziels müssen eine Million Online-Unterschriften vorgelegt werden: So kann der Druck auf die Europäische Union erhöht werden, Chancengleichheit auch auf höchster politischer Ebene im eigenen Haus zu verwirklichen.

Wer demokratisch und direkt für eine Europäische Union wählen will, welche auch ihre BürgerInnen repräsentiert, kann hier online unterzeichnen:

www.femalesinfront.eu

Alternativbericht Gleichstellungspolitik

Montag, 15. Dezember 2008, 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Vorstellung und Diskussion des CEDAW-Alternativberichts
Die Bundesregierung konnte viele Zielsetzungen in der Gleichstellungspolitik nicht befriedigend umsetzen. Zu diesen Ergebnis kommen Expertinnen aus 28 Nichtregierungsorganisationen in dem Alternativbericht zum 6. Staatenbericht der Bundesregierung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW). Am Montag, den 15. Dezember 2008 wird der Bericht dem zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) übergeben und der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss daran finden Workshops zu den Themen Arbeitsmarkt, Gewalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung, Gesundheit und Pflege sowie Inter- und Transsexualität statt und es kann einer Podiumsdiskussion mit einer Vertreterin des Frauenministeriums und den frauenpolitischen Sprecherinnen der im Bundestag vertretenen Fraktionen beigewohnt werden.
Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstr. 8
10117 Berlin-Mitte
Anmeldung bis zum 5. Dezember 2008 unter: www.boell.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.cedaw-alternativbericht.de